Get Social

YouTube

Contact Info

September Film Produktion, Friesenplatz 23, D-50672 Köln
+49 221 952 16 90
+49 1577 78 04 900

Recherchen, Hintergrund

Ein Ziel von ENDSTATION KINDESWOHL ist auch, Trennungskinder vor gerichtlichen und behördlichen Fehlentscheidungen zu bewahren.

Aus diesem Grund werden hier bereits vor Fertigstellung des Films Einblicke in die Recherchen zu verfahrensrelevanten Aspekten gegeben, sowohl mit Texten als auch Recherche-Videos von aufschlussreichen Vorträgen etc.

Die Verletzung der Grundrechte von Kindern treibt immer mehr Menschen auf die Straße, so auch bei den jährlich in Köln stattfindenden Demos für die paritätische Elternschaft. Eine breit aufgestellte Bewegung, die in allen sozialen Schichten verankert ist und auch von Frauen getragen wird, demonstriert gegen behördliche Eltern-Kind-Entfremdung und für das „Wechselmodell“, dem nach breiten wissenschaftlichen Erkenntnissen für Kinder grundsätzlich entspanntesten Betreuungsmodell nach Trennung und Scheidung ihrer Eltern. Kinder brauchen für ihre unbeschadete Entwicklung den gelebten Alltags-Kontakt zu beiden Elternteilen und Bezugspersonen. Das ist der unbestrittener Stand der internationalen Forschung. Ziehen jedoch Eltern im Streit um das Sorgerecht vor den Kadi, ist in Deutschland und der Schweiz die planmäßige Entfremdung eines Elternteils (meist des Vaters) durch Willkür-Entscheidungen von Familienrichtern und Behördenmitarbeitern immer noch gängige Praxis, – mit verheerenden Folgen für das Wohl der Kinder.

Die Aufnahmen entstanden bei Recherche-Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm ENDSTATION KINDESWOHL (www.endstation-kindeswohl.de)

.

Paris, Hearing Europarat. Anlässlich der wachsenden Medien-Resonanz zu Resolution 2079 des Europarats hier ein zwei Minuten-Clip aus unserem Drehmaterial für den Dokumentarfilm “Endstation Kindeswohl” u.a. mit der Initiatorin der Resolution, der ehemaligen luxemburgischen Ministerin für Geschlechtergleichstellung, Françoise Hetto-Gaasch.

Der Europarat, Wächter über die europäische Menschenrechts-Konvention, fordert in Resolution 2079 die Doppelresidenz (Wechselmodell) für Trennungskinder als Regelfall für gerichtliche Sorgerechts-Entscheidungen, um irreparable Menschenrechtsverletzungen durch gerichtlich tolerierte und gerichtlich eingeleitete Kontaktabrisse zwischen Trennungskindern und ihren Vätern zu verhindern.

Bitte haben Sie Verständnis, dass der Filmausschnitt – auch nicht auszugsweise – in anderen Filmen verwendet werden darf.

.

Bridging the Gap between empirical Evidence and socio-legal Practice – unter diesem sperrigen Motto stand die erste „International Conference on Shared Parenting“ in Bonn, zu der sich über 100 Experten aus 4 Kontinenten und 16 Nationen im Wissenschaftszentrum in Bonn trafen. Wir dokumentierten die Konferenz, u.a. mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums.

Im Zentrum stand die Frage, wie Familiengerichte ermutigt werden können, den breiten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den eindeutigen Vorteilen von Shared Parenting Rechnung zu tragen und die in vielen Ländern übliche Ausgrenzung von Trennungsvätern per Gerichtsurteil aus den Leben ihrer Kinder zu verhindern.

Zu Wort kommen u.a. Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf, Autorin des Standard-Werks „Wechselmodell – Psychologie-Recht-Praxis“ und Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees, Jürgen Rudolph, Familienrichter a.D., Gallionsfigur einer neuen Familienrechts-Bewegung und „Vater“ des Cochemer Modells, die schwedische Wissenschaftlerin Dr. Malin Bergström, Leiterin der großen schwedischen „Bergström-Studie“, die französische Kinderpsychologin und Feministin Dr. Chantal Clot-Grangeat, Dr. Ned Holstein, Vorsitzender der US-amerikanischen National Parents Organisation (NPO) und Prof. Dr. Edward Kruk aus Kanada, Vorsitzender der International Conference On Shared Parenting.

.

Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf, ehemalige Scheidungsanwältin, Wissenschaftlerin und Autorin des 900-seitigen wissenschaftlichen Fachbuchs „Wechselmodell – Psychologie – Recht – Praxis“, referierte im Rahmen des 4. Bundeskongresses „Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sorgerechts- und Umgangsverfahren“ am OLG Dresden über den internationalen Stand der Wissenschaft zum Thema „Wechselmodell“ (auch „Doppelresidenz“ oder „alternierende Obhut“).

Das Wechselmodell (alias Doppelresidenz alias alternierende Obhut) erweist sich im Spiegel der internationalen Wissenschaft als grundsätzlich entspannteste Betreuungslösung für Kinder nach Trennung und Scheidung ihrer Eltern.

Die Kameraaufzeichnung erfolgte im Rahmen der Recherchen zu dem Dokumentarfilmprojekt „Endstation Kindeswohl“. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Filmaufnahmen – auch nicht auszugsweise – in anderen Filmen verwendet werden dürfen. Das Copyright für die grafischen Darstellungen liegt ausschliesslich bei Prof. Dr. Sünderhauf, jede Verwendung durch Dritte ist untersagt.

.

Jürgen Rudolph, Familienrichter a.D., ursprünglich Spezialist für Bausachen, verschlug es kurz nach der Familienrechtsreform 1978 in das Moselstädtchen Cochem, wo man ihm das unbeliebte Ressort für Familien- und Sorgerechtssachen übertrug, – gegen seinen Willen. Aus seiner mangelnden Konformität erwuchs ein Glücksfall für das deutsche Familienrecht: die Cochemer Praxis, heute noch vorbildlich und zukunftsweisend für deutsche Sorgerechtsverfahren. Richter Rudolph versammelte 25 Jahre lang Rechtsanwälte, Jugendamtsmitarbeiter, Sachverständige und Richter am runden Tisch und führte ein: schnelle Intervention innerhalb 14 Tagen, wenige und kurze Schriftsätze, in denen keine schmutzige Wäsche gewaschen wird, grundsätzlich kein Sorgerechts-Entzug. Immer mit dem Ziel: die getrennten Eltern zurück in ihre gemeinsame Elternverantwortung holen. Wie das geht, berichtet der weltweit gefragte Gastredner in diesem Vortrag.

Richter a.D. Jürgen Rudolph ist auch an dem Dokumentarfilmprojekt „Endstation Kindeswohl“ beteiligt, indem er als Rechtsanwalt vergeblich versuchte, den verfahrenen Sorgerechtsstreit um das 3-jährige Mädchen zu lösen. Im Film analysiert er die skandalöse Gerichtsakte und berichtet, dass im Elternstreit vor deutschen Familiengerichten jedes Jahr zigtausende Kinder systematisch von ihren Vätern oder (seltener) Mütter entfremdet werden, obwohl die verheerenden psychosozialen Folgen für die betroffenen Kinder seit Jahren erforscht und bekannt sind.

Die Filmaufnahmen erfolgten im Auftrag der „Internationalen Konferenz zur paritätischen Doppelresidenz“ (ICSP) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Evangelischen Hochschule Nürnberg, der National Parents Organisation USA (NPO), Dr. Ned Holstein, USA, des Filmregisseurs Joe Sorge, USA, der Stadt Bonn, sowie im Auftrag der September Film Produktion, Köln und können für den Dokumentarfilms „Endstation Kindeswohl“ genutzt werden.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Filmaufnahmen – auch nicht auszugsweise – in anderen Filmen oder Medien verwendet werden dürfen.

.

Ursula Kodjoe, Diplom-Psychologin, systemische Familien-Therapeutin und Sachverständige bei Familiengerichten, referiert beim 4. Bundeskongress „Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Sorgerechts- und Umgangsverfahren“ am Oberlandesgericht Dresden über psychische Kindesmisshandlung durch ausgrenzende Elternteile und die KIMISS-Studie.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Filmaufnahmen – auch nicht auszugsweise – in anderen Filmen verwendet werden dürfen.

.

Marie-France Carlier, belgische Jugendrichterin, referierte beim 4. Bundeskongress „Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Sorge- und Umgangsverfahren“ am Oberlandesgericht Dresden über die Entwicklung der belgischen Umgangsrechts- und Sorgerechts-Praxis mit eindrücklichen Beispielen. Seit der Novellierung des belgischen Familienrechts 2006 ist die alternierende Obhut (alias Doppelresidenz alias Wechselmodell) in Belgien der gesetzliche Standard.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Filmaufnahmen – auch nicht auszugsweise – in anderen Filmen verwendet werden dürfen.

Die Veröffentlichung weiterer Kameramitschnitte von Vorträgen zu Fragen des Kindeswohls folgt.